Profimannschaft
05.07.2017

GREIFBARE MENTALITÄT

Schon bei seiner ersten Trainingseinheit im HFC-Dress beeindruckte Neuzugang Mathias Fetsch seine Mitspieler. Mit extrem positiver Ausstrahlung und Kopfbällen „wie Schüsse“, merkte Torhüter Tom Müller respektvoll an. Der Stürmer ist nicht der einzige Neue, der vor allem durch Mentalität auffällt.

Mathias Fetsch kommt mit breiter Brust nach Halle. Als frisch gebackener Aufsteiger in die 2. Bundesliga mit Holstein Kiel weiß er, worauf es ankommt. Bereits dreimal stieg der Stürmer mit seinen jeweiligen Teams auf. Nun will er beim HFC mithelfen, das Sieger-Gen in die Mannschaft einzupflanzen. Er war selbst überrascht als er erfuhr, dass er nach Stefan Kleineheismann der zweitälteste Spieler im Kader ist. Dieser Umstand führt erst Recht dazu, dass er Verantwortung übernehmen will und muss. Ungeachtet sportlicher Qualitäten und erzielter Tore geht es vor allem erst einmal um – Mentalität. Um Körpersprache in schwierigen Situationen. Darum, sich zu wehren auf dem Platz und dem Gegner zu zeigen: Pass auf, bis hierhin und nicht weiter.

Auch Hendrik Starostzik hat von Beginn an kein Hehl daraus gemacht, dass er beim HFC eine Führungsrolle zu übernehmen gedenkt. Lautstark im Training, fordernd und unterstützend dirigiert er seine Vorderleute in jeder Einheit, strahlt Präsenz aus und geht voran. Sein Nebenmann Stefan Kleineheismann weiß: „Mit Klaus Gjasula fehlt zu Saisonbeginn unser Anführer, auch Fabian Franke als Typ steht erst einmal nicht zur Verfügung. Die Verantwortung muss deshalb auf mehrere Schultern verteilt werden“, sagt der Vizekapitän. Mathias Fetsch und Hendrik Starostzik spielen bei der Bildung einer funktionierenden Hierarchie eine wichtige Rolle, das ist bereits nach kurzer Zeit unübersehbar.

Mit Daniel Bohl hat der HFC einen weiteren Spieler verpflichtet, der greifbare Mentalität auf den Rasen bringt. Beim Testspiel in Roßbach gab der drahtige Mittelfeldspieler bereits eine Kostprobe. Als er zunächst mit einer Schiedsrichterentscheidung haderte und anschließend rüde gefoult wurde, setzte Daniel Bohl auf Höhe der Mittellinie ein Zeichen. Mit einem Zweikampf an der Grenze des Erlaubten. Nicht brutal, aber wirkungsvoll. Das verschafft ihm Respekt. Im Team und beim Gegner. Er lässt sich nichts gefallen, steckt ein und teilt aus. Solche Typen braucht der Hallesche FC. Drei der Neuen haben schon in der Startphase ihrer  HFC-Mission gezeigt, welche Mentalität sie mitbringen. Die Mannschaft wird davon profitieren.

Von: LT / JS

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