Die Satzung des Halleschen FC e. V.

§ 1 Name, Sitz, Farben, Geschäftsjahr 

  1. Der Verein führt den Namen "Hallescher Fußballclub e.V.“. Er hat seinen Sitz in Halle (Saale) und ist in das Vereinsregister eingetragen.
  2. Die Farben des Vereins sind rot-weiß. Das Vereinsemblem wird begrenzt durch zwei rote Kreise, zwischen denen rot rundumlaufend "Hallescher Fußballclub e.V." steht und in deren Mitte in einer roten Wappenumrandung das Wappen der Stadt Halle (Saale) mit den darüberstehenden Buchstaben "HFC" liegt. Die Grundfarbe des Emblems ist weiß.
  3. Das Geschäftsjahr des Vereins umfasst - abweichend vom Kalenderjahr - den Zeitraum vom 1. Juli eines Jahres bis zum 30. Juni des folgenden Jahres. Das abweichende Wirtschaftsjahr gilt ab 01.Juli 2001.

§ 2 Zweck und Aufgaben 

  1. Zweck und Aufgabe des Vereins ist die Förderung des Sports, insbesondere des Fußballsports. Neben der sportlichen Schulung der Mitglieder und Mitarbeiter ist die allgemeine Jugendsportpflege sein besonderes Anliegen. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung sportlicher Übungen, Schulungen und Leistungen sowie durch die Errichtung, Nutzung und das Betreiben von Sportanlagen.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  3. Der Verein ist nicht daran gehindert, soweit es die Statuten der zuständigen Bundes- und Landessportverbände zulassen, sich auch am Sportbetrieb, der nicht den Amateurvorschriften unterliegt, zu beteiligen.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Soweit von einer Abteilung, die nicht Amateursportabteilung ist, Gewinne erzielt werden, haben auch diese ausschließlich zur Durchführung der gemeinnützigen Aufgaben zu dienen.
  5. Der Vorstand besteht aus haupt- / ehrenamtlichen Mitgliedern. Die Vorstandsmitglieder können im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten eine angemessene Aufwandsentschädigung erhalten oder das Amt auf der Grundlage eines durch den Verwaltungsrat zu schließenden Dienst- oder Arbeitsvertrages ausüben. Für die Durchführung der im Verein anfallenden Aufgaben können haupt- und nebenamtliche Beschäftigte eingestellt werden.
  6. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf auch keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Verbandszugehörigkeit

  1. Der Verein ist Mitglied im
    a) Landessportbund Sachsen-Anhalt;
    b) Fußballverband Sachsen-Anhalt;
    c) Nordostdeutschen Fußballverband.
  2. Die Zugehörigkeit zum Deutschen Fußball-Bund ergibt sich aus der Mitgliedschaft des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt im Deutschen Fußball-Bund.
  3. Satzungen und Ordnungen des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt und des Deutschen Fußball-Bundes werden in ihrer jeweiligen Fassung durch den Verein und dessen Mitglieder anerkannt. Gleiches gilt für die jeweils einschlägigen Ligastatuten, die übrigen Ordnungen und Durchführungsbestimmungen des Deutschen Fußball-Bundes und dessen Regional- und Landesverbänden, soweit diese für den Verein zuständig sind, sowie die Entscheidungen und Beschlüsse der Organe dieser Verbände.

§ 4 Mitglieder

  1. Mitglieder können 
    - natürliche Personen;
    - juristische Personen;
    - Personenvereinigungen;
    - Ehrenmitglieder
    sein.

    Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein und den Sport im Allgemeinen erworben haben. Die Ernennung erfolgt nach Berufung durch die Mitgliederversammlung durch den Vorstand. 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Zum Erwerb der Mitgliedschaft ist ein Antrag in Textform erforderlich, der bei minderjährigen Bewerbern der Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s bedarf. Über die Aufnahme als Vereinsmitglied entscheidet der Vorstand. Die Entscheidung über den Aufnahmeantrag ist dem Antragsteller in Textform mitzuteilen. Bei Ablehnung eines Aufnahmegesuches besteht die Verpflichtung zur Bekanntgabe der Gründe. Durch den Aufnahmeantrag verpflichtet sich das neue Mitglied zu satzungsmäßigem Verhalten. Im Falle der Ablehnung des Aufnahmeantrages stehen dem Bewerber die Rechte § 8 Abs. 2 - 2. Unterabsatz zu.
  2. Die Mitgliedschaft beginnt am Tage nach der Aufnahmeentscheidung des Vorstands. Rechte aus der Mitgliedschaft können frühestens mit dem Beginn des Kalendermonats geltend gemacht werden, der auf die Zahlung der Aufnahmegebühr und des Mitgliedsbeitrages für mindestens ein Jahr sowie der andauernden Mitgliedschaft von 12 vollen Monaten folgt. Nach Zahlungseingang erhält das Mitglied einen Mitgliedsausweis. 

§ 6 Rechte der Mitglieder 

  1. Jedes Mitglied hat das Recht, im Rahmen der Satzung am Vereinsleben teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu benutzen. Alle Mitglieder über 18 Jahre, jeweils ein Vertreter von juristischen Personen und Personenvereinigungen sowie Ehrenmitglieder haben Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung. Mitglieder können auch in anderen Sportvereinen Mitglied sein, aktiv (Spielbetriebsteilnahme) jedoch nur dann, wenn der Verein diese Sportart nicht betreibt. Ausnahmen kann der Vorstand gestatten.
  2. Weiterhin hat jedes stimmberechtigte Mitglied das Recht, frühestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung in der Geschäftsstelle des Vereins oder in der Mitgliederversammlung den Jahresabschluss sowie den Rechnungsprüfungsbericht der Kassenprüfer einzusehen. 

§ 7 Pflichten der Mitglieder 

  1. Jedes Mitglied hat das Ansehen und die sportlichen Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu vermeiden, was das Ansehen und den Zweck des Vereins schädigen bzw. gefährden kann. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Bestimmungen dieser Satzung und die Ordnungen des Vereins und der Verbände, denen der Verein angehört, sowie die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen. Über vereinsinterne oder vertrauliche Vorgänge und Daten ist gegenüber Nichtmitgliedern Stillschweigen zu wahren. 
  2. Die Mitglieder haben, entsprechend der Beitragsordnung des Vereins, Aufnahmegebühren und Beiträge zu bezahlen. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht, Mitgliedsbeiträge zu zahlen, befreit. Die Beitragsordnung wird von der Mitgliederversammlung beschlossen. 

§ 8 Ende der Mitgliedschaft 

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Ende der Rechtsfähigkeit des Mitgliedes, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt aus dem Verein ist schriftlich zu erklären und kann jederzeit mit einer Frist von 6 Wochen zum Quartalsende erfolgen. 
  2. Der Ausschluss aus dem Verein erfolgt durch Beschluss des Vorstandes
    a)    bei unehrenhaftem oder vereinsschädigendem Verhalten,
    b)    bei groben oder wiederholten Verstößen gegen die Vereinssatzung und Vereinsordnung,
    c)    wenn ein Mitglied länger als 6 Monate mit seinen Zahlungen im Rückstand und trotz Mahnung in Schrift- oder Textform) seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen ist.
    Vor dem Ausschluss ist das betroffene Mitglied anzuhören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist zu begründen und dem Mitglied mitzuteilen. Der Entscheidung über den Ausschluss kann das betroffene Mitglied widersprechen. Der Widerspruch muss schriftlich, innerhalb von zwei Wochen nach Mitteilung der Entscheidung, beim Verwaltungsrat erhoben werden. Bis zur endgültigen Entscheidung durch den Verwaltungsrat ruhen die Mitgliedschaftsrechte.
  3. Beim Ende der Mitgliedschaft und bei der Auflösung des Vereins steht den Mitgliedern kein Anspruch auf das Vereinsvermögen zu.

§ 9 Ordnungsmaßnahmen

  1. Gegen ein Mitglied, das sich eines minderschweren Verstoßes im Sinne § 8 der Satzung schuldig gemacht hat, kann der Vorstand nach vorheriger Anhörung folgende Ordnungsmaßnahmen verhängen:
    a) Verwarnung;
    b) Stadion- und/oder Hausverbot;
    c) Entziehung sämtlicher oder einzelner Mitgliedsrechte und/oder Vereinsfunktionen bis zu einem Jahr unter Fortbestand der Beitragspflicht.
  2. Die Ordnungsmaßnahmen können auch nebeneinander verhängt werden.

§ 10 Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind:
a)   die Mitgliederversammlung;
b)   der Verwaltungsrat;

c)    der Vorstand.

 

§ 11 Mitgliederversammlung

1.    Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschließende Organ des Vereins. Sie besteht aus den Mitgliedern des Vereins.

 

2.    Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie wird vom Vorstand durch Einladung in Textform mit einer Frist von 4 Wochen unter Angabe der Zeit, des Ortes und der Tagesordnung einberufen. Für die Wahrung der Frist ist es ausreichend, wenn die Einladung spätestens 4 Wochen vor dem Versammlungstermin an die letzte dem Vorstand bekannt gegebene Adresse der einzelnen Mitglieder abgesendet wird.

 

3.    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn er  dies für erforderlich hält oder mindestens 10% der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes dies beim Vorstand beantragt haben.

 

4.    Die ordnungsgemäß einberufene <s>ordentliche oder außerordentliche</s> Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme, eine Stellvertretung ist nicht zulässig, mit Ausnahme von juristischen Personen und von Personenvereinigungen. Deren gesetzlicher Vertreter hat die Berechtigung der Stimmvertretung auf Verlangen des Vereins vor Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich nachzuweisen.

 

5.    Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, soweit die Satzung nichts anderes vorsieht. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegebene Stimme. Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter.

 

6.    Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für:

       -   die Feststellung des Jahresabschlusses

-   die Entgegennahme des Jahresberichtes (Geschäftsberichtes) und der Jahresrechnung durch den Vorstand

-    Beschluss über die Verwendung eines Jahresüberschusses und ggf. über eine Rücklagenbildung

       -   die Entgegennahme des Rechnungsprüfungsberichtes durch die Kassenprüfer

       -   den Beschluss über die Entlastung des Vorstands und des Verwaltungsrats

       -   die Wahl und Abberufung des Vorstands

       -   den Beschluss über die Beitragsordnung

       -    den Beschluss über eine Aufwandsentschädigung der ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder

       -   die Beschlussfassung über die Satzung

       -   den Beschluss über die Berufung von Ehrenmitgliedern oder Ehrenvorsitzenden

       -   die Wahl der Kassenprüfer

       -   den Beschluss über die Auflösung des Vereins

       -    die Wahl und Abberufung der vorgeschriebenen Mitglieder des Verwaltungsrates gem. § 14 Abs. 2 der Satzung

       -    die Beschlussfassung über die Höhe der Mitgliedsbeiträge

 

7.    Anträge der stimmberechtigten Mitglieder müssen mindestens 1 Woche vor der Versammlung beim Vorstand schriftlich mit Begründung eingereicht werden. Vor Eintritt in die Tagesordnung hat der Versammlungsleiter diese bekanntzugeben. <s>Später eingereichte</s> Diese Anträge können nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung einer Behandlung zustimmt.

 

8.    Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das die Anwesenheitsliste, die Tagesordnung und die gefassten Beschlüsse enthält. Es ist vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen. Das Protokoll kann schriftlich in der Geschäftsstelle bis spätestens 6 Wochen nach der Mitgliederversammlung angefordert werden.

 

9.    Zur Änderung des Vereinsnamens, des Vereinsemblems sowie der Vereinsfarben ist eine Mehrheit von 85 % der abgegebenen Stimmen notwendig. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.

 

§ 12 Wahlen

 

1.    Wählbar sind Mitglieder über 18 Jahre.

 

2.    Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Erhält keiner der Bewerber genügend Stimmen, findet zwischen den beiden Bewerbern mit der höchsten Stimmenzahl eine Stichwahl statt, bei der derjenige gewählt ist, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt.

 

3.    Wahlen erfolgen grundsätzlich als Einzelwahl und werden offen durchgeführt. Blockwah-len sind zulässig. Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit bestimmen, dass geheim gewählt wird.

 

4.    Für die Abwahl eines Gewählten ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.

<s> </s>

5.    Die Mitglieder des Vorstandes werden durch die Mitgliederversammlung auf vorausgegangen Vorschlag des Wahlausschusses gewählt.

 

 

 

§ 13 Vorstand

 

1.     Der Vorstand besteht aus drei bis fünf Mitgliedern. Über die konkrete Anzahl entscheidet die Mitgliederversammlung durch Beschluss mit einfacher Mehrheit. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen Präsidenten, dessen Stellvertreter sowie einen geschäftsführenden Vorstand.

 

2.     Gesetzliche Vertreter des Vereins sind der Präsident, der Stellvertreter sowie das geschäftsführende Vorstandsmitglied. Jeder von ihnen vertritt den Verein allein.

 

3.     Dem Vorstand in seiner Gesamtheit obliegt die Geschäftsführung des Vereins. Soweit nicht nach Maßgabe dieser Satzung ein anderes Organ zuständig ist, berät und beschließt der Vorstand in sämtlichen Vereinsangelegenheiten. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung einer Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushalterischen Möglichkeiten hauptamtliches Personal anzustellen.

 

4.     Die Amtszeit des Vorstandes beträgt 3 Jahre, eine Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Gewählter vor Ablauf der Amtszeit aus seinem Amt aus, ist auf der nächsten Mitgliederversammlung ein Nachfolger bis zum Ablauf der Amtszeit zu wählen. Zwischen einer erfolgten und der nächsten Mitgliederversammlung ist der Verwaltungsrat berechtigt, für ausgeschiedene Vorstandsmitglieder entsprechende Nachfolger bzw. weitere Mitglieder zu bestellen.

 

5.     Die Sitzungen des Vorstandes finden nach Bedarf statt und werden vom Präsidenten - im Falle dessen Verhinderung durch seinen Stellvertreter - einberufen und geleitet. Eine Beschlussfassung im Umlaufverfahren ist möglich.

 

6.     Der Vorstand ist stets beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend sind oder bei der Beschlussfassung im Umlaufverfahren alle Vorstandsmitglieder beteiligt werden. Entscheidungen werden mit Stimmenmehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des Präsidenten doppelt.

 

7.     Es wird ein Sitzungsprotokoll geführt, das von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist.

 

8.     Die Mitglieder des Vorstandes haften dem Verein für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden. Eine weitergehende Haftung wird ausgeschlossen.

 

 

§ 14 Verwaltungsrat

 

1.     Der Verwaltungsrat besteht aus 7 Mitgliedern. Die Tätigkeit des Verwaltungsrates ist ehrenamtlich. Mitglied des Verwaltungsrates kann nur sein, wer Vereinsmitglied, mindestens 25 Jahre alt und nicht Mitglied des Vorstandes ist. Gewählte Verwaltungsratsmitglieder müssen zum Zeitpunkt der Wahl seit 12 Monaten Mitglied sein. Dies gilt nicht für kooptierte Verwaltungsräte nach § 14 Abs. 2 Satz 3 der Satzung.

 

2.     Die Amtszeit des Verwaltungsrates beträgt 3 Jahre; eine Wiederwahl ist möglich. Insgesamt 5 Mitglieder des Verwaltungsrates werden durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahlvorschläge müssen mindestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung in Textform in der Geschäftsstelle des Vereins eingereicht werden. Der Verwaltungsrat kann bis zu der in Abs. 1 bestimmten Mitgliederzahl für die jeweilige Wahlperiode weitere Verwaltungsräte kooptieren.

 

3.     Der Verwaltungsrat wählt auf seiner ersten Sitzung aus seiner Mitte einen Vorsitzenden sowie einen 1. stellvertretenden und einen 2. stellvertretenden Vorsitzenden, die den Vorsitzenden im Falle seiner Verhinderung vertreten.

 

4.     Der Verwaltungsrat ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlüssen mit Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

 

5.     Über die Sitzungen und Beschlüsse des Verwaltungsrates sind Niederschriften anzufertigen.

 

6.     Der Verwaltungsrat bestellt die Mitglieder des Wahlausschusses und berät über alle wichtigen wirtschaftlichen Angelegenheiten des Vereins und entscheidet über Widersprüche von Antragstellern über die Aufnahme und den Ausschluss als Vereinsmitglied.

 

7.     Die nachstehenden Entscheidungen des Vorstandes bedürfen einer vorherigen Beschlussfassung im Verwaltungsrat:

-       Kauf und Verkauf von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten,

-       Beschluss über den Wirtschaftsplan einer Spielzeit;

-       die Aufnahme von Darlehen im Gegenstandswert von mehr als Euro 50.000,00;

-       das Eingehen von finanziellen Verpflichtungen des Vereins von mehr als Euro 25.000,00 im Einzelfall, sofern die Maßnahme nicht bereits mit dem beschlossenen Wirtschaftsplan bestätigt wurde;

-       der Vollzug wichtiger struktureller Maßnahmen im Verein;

-       grundlegende strategische Entscheidungen des Vereins, soweit sie nicht in den Zuständigkeitsbereich der Mitgliedsversammlung fallen.

 

8.     Die Sitzungen des Verwaltungsrates finden nach Bedarf statt, jedoch mindestens 4 mal im Jahr.

 

9.     Die Sitzungen werden durch den Vorsitzenden des Verwaltungsrates, bei dessen Verhinderung durch dessen 1. Stellvertreter, im Falle der Nichteinberufung trotz Aufforderung von Verwaltungsratsmitgliedern auch durch ein anderes Verwaltungsratsmitglied, einberufen. Der Vorsitzende muss eine Sitzung einberufen, wenn dies mindestens drei Mitglieder des Verwaltungsrates verlangen. Zu den Sitzungen wird unter Einhaltung einer Frist von einer Woche schriftlich, per E-Mail oder per Telefax geladen. Eine Ladung ist entbehrlich, wenn sämtliche Mitglieder des Verwaltungsrates auf sie verzichten. Der Vorstand kann die Einberufung verlangen, wenn wichtige Vereinsangelegenheiten dies erfordern.

 

10.  Der Verwaltungsrat kann für die Durchführung seiner Aufgaben Ausschüsse bilden. Die Einzelheiten seiner Arbeit sind im Rahmen einer durch den Verwaltungsrat selbst zu beschließenden Ordnung auszugestalten.

 

§ 15 Kassenprüfer

 

1.    Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte 2 fachkundige Kassenprüfer für die Dauer von 3 Jahren. Sie dürfen nicht Mitarbeiter des Vereins und nicht Mitglied des Vorstands oder des Verwaltungsrates sein. Ihre Wiederwahl ist zulässig.

 

2.    Sie haben die Aufgaben:

-    die Kasse des Vereins, einschließlich aller Bücher und Belege sachlich und rechnerisch zu prüfen;

-   die Prüfungsergebnisse dem Vorstand und Verwaltungsrat vorzulegen und mit

     ihnen zu beraten;

-   der Mitgliederversammlung einen Rechnungsprüfungsbericht schriftlich vorzulegen.

 

3.    Die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen Unterlagen sind den Kassenprüfern durch den Vorstand rechtzeitig und vollständig vorzulegen.

 

4.    Beanstandungen können sich nur auf die Richtigkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungsbelege und Buchführung beziehen, nicht aber auf die Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben.

 

 

§ 16 Wahlausschuss

1.    Der Wahlausschuss besteht aus 3 Mitgliedern. Sie dürfen nicht Mitarbeiter des Vereins sein und weder dem Vorstand noch dem Verwaltungsrat des Vereins angehören.

 

2.    Mitglied des Wahlausschusses kann nur sein, wer seit mindestens  5 Jahren  Vereinsmitglied ist.

 

3.    Die Vorschläge zur Wahl der Mitglieder des Vorstandes werden ausschließlich vom Wahlausschluss der Mitgliederversammlung unterbreitet. Die Wahlvorschläge werden zusammen mit der Ladung zur Mitgliederversammlung bekannt gemacht.

 

4.    Der Wahlausschuss wird durch den Verwaltungsrat mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Gewählter vor Ablauf der Amtszeit aus seinem Amt aus, ist der Verwaltungsrat befugt auf der nächsten Verwaltungsratssitzung einen Nachfolger bis zum Ablauf der Amtszeit zu bestellen.

 

5.    Der Wahlausschuss bereitet auf der Grundlage einer von ihm einstimmig zu beschließenden und der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorzulegenden Wahlordnung die Wahl des Vorstandes und des Verwaltungsrates vor, leitet deren Durchführung und gibt das Wahlergebnis bekannt. Durch einstimmigen Beschluss kann sich der Wahlausschuss zur Erfüllung seiner Aufgaben der Unterstützung geeigneter Hilfspersonen bedienen. Die Vereinsorgane unterstützen den Wahlausschuss bei der Durchführung seiner Aufgaben.

 

 

§ 17 Haftungsausschluss

 

Der Verein, seine Organmitglieder und die im Interesse und für Zwecke des Vereins im Auftrag handelnden Personen haften im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden oder Verluste  die Mitglieder im Rahmen des Vereinsbetriebs, bei der Ausübung des Sports, bei der Benutzung von Anlagen, Einrichtungen und Geräten des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch Versicherungen des Vereins gedeckt sind. Soweit hiernach Versicherungsschutz besteht, ist § 31a Abs. 1 Satz 2 BGB nicht anzuwenden.

 

 

 

 

 

§ 18 Auflösung des Vereins

 

1.    Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ausschließlich zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

 

2.    Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des Sports.

 

§ 19 Salvatorische Klausel

 

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung unwirksam sein oder unwirksam werden, so wird dadurch der übrige Inhalt der Satzung nicht berührt. Die Mitglieder sind verpflichtet, anstelle der unwirksamen Bestimmung oder zur Ausfüllung einer Lücke eine angemessene Regelung zu beschließen, die dem am nächsten kommt, was die Mitglieder nach dem Sinn und Zweck der Satzung gewollt hätten, sofern sie diesen Punkt bedacht hätten.

 

§ 20 Sonstiges

 

Mitarbeiter oder Mitglieder von Organen von Unternehmen, die zu mehreren Teilnehmern Lizenznehmern/Muttervereinen oder mit diesen verbundenen Unternehmen in wirtschaftlich erheblichem Umfang in vertraglichen Beziehungen im Bereich der Vermarktung, einschließlich des Sponsorings, oder des Spielbetriebs stehen und/oder an ihnen beteiligt sind, dürfen nicht Mitglied in Kontroll-, Geschäftsführungs- und Vertretungsorganen Lizenznehmers sein. Dabei gelten Konzerne und die Ihnen angehörenden Unternehmen als ein Unternehmen.

Ebenso dürfen Mitglieder von Geschäftsführungs- oder Kontrollorganen eines anderen Lizenznehmers keine Funktion in Organen des Lizenznehmers übernehmen. Für die Mitgliedschaft in Kontrollorganen des Lizenznehmers kann der Deutsche Fußball-Bund bzw. der DFL e.V. auf begründeten Antrag des Lizenznehmers eine Ausnahmegenehmigung erteilen.

 

§ 21 Datenschutz

 

1.  Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes personenbezogene Daten über die persönlichen und sachlichen Verhältnisse der Mitglieder des Vereins in der Datenverarbeitung des Vereins gespeichert, übermittelt und verändert.

 

2.  Jedes Mitglied hat das Recht auf

a.    Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten,

b.    Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind,

c.    Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei den behaupteten Fehlern weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt,

d.    Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.

 

3.  Den Organen des Vereins und allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als den zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zwecken des Vereins zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.

 

§ 22 Lizenzregelungen

 

1.    Der Verein erwirbt mit der Lizenz für die Teilnahme am Spielbetrieb der Bundesliga oder 2. Bundesliga die ordentliche Mitgliedschaft im DFL Deutsche Fußball Liga e.V. (DFL e.V.). Die Satzung und das Ligastatut des DFL e.V., insbesondere die Ordnungen, Richtlinien und sonstige Durchführungsbestimmungen in ihrer jeweiligen Fassung, sowie die Entscheidungen und Beschlüsse der zuständigen Organe des DFL e.V. und der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL GmbH) als Beauftragte des DFL e.V. sind für den Verein und seine Mitglieder unmittelbar verbindlich, es sei denn, dies wäre mit den gesetzlichen Vorschriften über steuerbegünstigte Zwecke (§§ 51 ff. AO) im Einzelfall unvereinbar. Der Verein und seine Mitglieder sind der Vereinsstrafgewalt des DFL e.V. unterworfen. Die Regelungen des zwischen dem DFL e.V. und dem Deutschen Fußball-Bund e.V. (DFB) geschlossenen Grundlagenvertrages sind für den Verein ebenfalls verbindlich.

 

2.    Die Satzung des DFB, das DFB-Statut 3. Liga und Regionalliga und die Ordnungen des DFB sowie die Satzungen und Ordnungen der betreffenden Regional- und Landesverbände des DFB, jeweils in ihrer gültigen Fassung, einschließlich der dazu erlassenen Aus- und Durchführungsbestimmungen sind für den Verein und seine Mitglieder kraft dieser Satzung ebenfalls unmittelbar verbindlich. Dies gilt insbesondere für die DFB-Spielordnung, DFB-Rechts- und Verfahrensordnung, DFB-Schiedsrichterordnung, DFB-Jugendordnung, DFB-Ausbildungsordnung und die Anti-Doping-Richtlinien. Die Verbindlichkeit erstreckt sich auch auf die Entscheidungen bzw. Beschlüsse der zuständigen Organe und Beauftragten des DFB, insbesondere auch, soweit Vereinssanktionen gemäß § 44 DFB-Satzung verhängt werden. Der Verein und seine Mitglieder sind insoweit der Vereinsstrafgewalt des DFB, die durch die vorstehend genannten Regelungen und Organentscheidungen einschließlich der Vereinssanktionen ausgeübt wird, unterworfen. Die Unterwerfung erfolgt insbesondere, damit Verstöße gegen die vorgenannten Bestimmungen und Entscheidungen verfolgt und durch Sanktionen geahndet werden können. Der Verein überträgt zu diesem Zweck zudem seine eigene und die ihm von seinen Mitgliedern überlassene Strafgewalt dem DFB.

 

Der Verein ist auch Mitglied in seinem Regional- und Landesverband. Aus der Mitgliedschaft des Vereins im DFL e.V., Regional- und Landesverband, die ihrerseits Mitglieder des DFB sind, und den in den Satzungen dieser Verbände enthaltenen Bestimmungen über die Maßgeblichkeit von DFB-Satzung und DFB-Ordnungen folgt ebenfalls die Verbindlichkeit der Bestimmungen des DFB in ihrer jeweiligen Fassung für den Verein und seine Mitglieder.

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